Der Ablauf in vier Schritten
- Reise anlegen
Ziel, Hin- und Rückreise, Zweck (Lieferant, Kunde, Messe, Konferenz, Montage, interne Termine), private Tage im Anschluss, angestellt oder selbstständig, Frühstück im Hotel ja oder nein. - Vorbereiten
Die Checkliste mit Datum je Aufgabe: abhaken, ausdrucken oder als Kalenderdatei (.ics) exportieren. - Unterwegs erfassen
Tage anpassen (Ort, gestellte Mahlzeiten, geschäftlich oder privat) und Belege mit Foto, Betrag, Währung und Zuordnung erfassen. - Abrechnen
Die Abrechnung als PDF mit Belegfotos und als CSV-Datei, die Excel direkt öffnet.
Was automatisch passiert
- Fristen: Jede Aufgabe bekommt ein Datum, rückwärts vom Abreisetag gerechnet: zum Beispiel Reisepass acht Wochen, Einreise bis sechs Wochen, Versicherung zwei Wochen, A1 eine Woche vorher. Welche Aufgaben erscheinen, hängt von Ziel, Zweck und privaten Tagen ab.
- Pauschalen: Verpflegungs- und Übernachtungspauschalen aus dem BMF-Schreiben für 2026, 166 Länder mit ihren Städtesätzen, dazu die Inlandssätze von 28 € und 14 €. An- und Abreisetage und volle Tage unterscheidet der Rechner selbst.
- Kürzungen: Gestellte Mahlzeiten kürzen die Pauschale um 20 % (Frühstück) oder 40 % (Mittag- und Abendessen) des Tagessatzes des jeweiligen Landes, nie unter null.
- Bleisure-Aufteilung: Private Tage bekommen keine Pauschale. Belege, die klar geschäftlich oder privat sind, landen ganz auf einer Seite, gemischte Kosten werden aufgeteilt. Wie, erklärt der Bleisure-Rechner.
- Wechselkurse: Für Belege in Fremdwährung holt der Browser den Referenzkurs der Europäischen Zentralbank. Du kannst stattdessen den Euro-Betrag laut Kartenabrechnung eintragen.
- Export: PDF über die Druckansicht, CSV für die Buchhaltung, Kalenderdatei für die Aufgaben und eine Sicherungsdatei für alle Reisen.
Die Werkzeuge rechnen regelbasiert mit den gesetzlichen Pauschalen und der Verwaltungsauffassung. Die Regeln stehen in den Ratgebern im Klartext, damit du jedes Ergebnis nachvollziehen kannst.
Deine Daten bleiben bei dir
Reisen, Tage und Belegfotos speichert TRIPORYX nur im Speicher deines Browsers (localStorage und IndexedDB). Wir sehen sie nicht, es gibt kein Konto und keine Cloud. Für einen Gerätewechsel oder als Archiv lädst du unter „Meine Reisen“ eine Sicherungsdatei herunter, die alle Reisen samt Fotos enthält, und spielst sie auf dem neuen Gerät ein.
Ins Netz geht nur die Abfrage eines Wechselkurses: Währung und Datum, technisch bedingt mit deiner IP-Adresse. Wer das nicht möchte, trägt den Euro-Betrag selbst ein. Cookies und Tracking gibt es nicht. Details stehen in der Datenschutzerklärung.
Leerst du den Browser-Speicher oder arbeitest du in einem privaten Fenster, sind die Reisen weg. Lade deshalb regelmäßig eine Sicherung herunter.
Offline nutzbar
Einmal geöffnet, laufen Reiseplaner, Spesenrechner, Einreise-Check, China-Check und Bleisure-Rechner auch ohne Netz, im Flugzeug genauso wie im Hotel-WLAN, das wieder nicht will. Dafür legt ein Service Worker die Programmdateien im Browser ab. Ratgeberseiten, die du noch nicht geöffnet hast, und Wechselkurse brauchen eine Verbindung; offline trägst du den Euro-Betrag später nach.
Was es (noch) nicht gibt
- Kein Konto, keine Synchronisierung zwischen Geräten. Der Weg vom Handy zum Laptop führt über die Sicherungsdatei.
- Rechnungsscanner als Beta. Er liest Betrag, Datum, Währung und Händler aus dem Foto – auf deinem Gerät. Bei schlechten Fotos oder handschriftlichen Belegen musst du nachtragen.
- Keine Buchung. TRIPORYX vergleicht Flug- und Hotelangebote, die du eingibst, bucht aber nichts.
- Keine Firmenkonten, Reiserichtlinien oder Freigaben. Das ist in Vorbereitung: TRIPORYX für Unternehmen.
- Keine direkte Schnittstelle zu einer Buchhaltungssoftware. Es gibt die CSV-Datei.
- Keine Steuer- oder Rechtsberatung. Die Werkzeuge bilden Gesetz und Verwaltungsauffassung ab; Sonderfälle klärt deine Steuerberatung.
- Keine Garantie bei Einreiseregeln. Sie stehen mit Stand-Datum und Quelle da, verbindlich sind die Behörden des Ziellands.